Kostenübernahme für Leistungen während der COVID-19-Pandemie

Die MTK und die ZMT haben Anfragen im Zusammenhang mit der Kostenübernahme von ambulanten und stationären Leistungen durch die obligatorische Unfallversicherung erhalten. Um diesbezüglich rasch Klarheit zu schaffen, nimmt die ZMT an wöchentlich stattfindenden Arbeitsgruppen mit dem BAG sowie den beiden Dachverbänden der Krankenversicherer (santésuisse und curafutura) teil.

Die beiliegenden Faktenblätter enthalten eine Liste der Abrechnungsmöglichkeiten für ambulante und stationäre Leistungen durch die betroffenen Leistungserbringergruppen.

In den Empfehlungen des BAG und der ZMT sind auch temporäre Lösungen zur Abrechnung von Konsultationen auf räumliche Distanz anstelle von Konsultationen in der Praxis oder bei den Patientinnen und Patienten zuhause beschrieben.

Das Faktenblatt des BAG zur «Kostenübernahme für die stationäre Behandlung im Rahmen der COVID-19-Pandemie» regelt die Abgeltungen von stationären Leistungen, die in Akutspitälern, Rehakliniken und Pflegeheimen erbracht werden. Stationär behandelte COVID-19-Fälle in Akutspitälern werden nach SwissDRG abgerechnet. Für Rehakliniken und Pflegeheime sind spezifische Taxen vorgesehen.

In Rücksprache mit dem BSV und der IV wurde ein Merkblatt für die Vergütung von Hilfsmitteln erstellt.

Ziel der Empfehlungen des BAG und der MTK ist die Sicherstellung einer schweizweit einheitlichen Praxis.

Tarifspezifische Abweichungen betreffend die Tarife der MTK werden separat erwähnt.

Faktenblatt für ambulante ärztliche Leistungen während der COVID-19-Pandemie (Version vom 08.04.2020)

Faktenblatt für ambulante nichtärztliche Leistungen während der COVID-19-Pandemie (Version vom 08.04.2020)

Faktenblatt für Hilfsmittel während der COVID-19-Pandemie (Version vom 08.04.2020)

Faktenblatt des BAG für stationäre Leistungen während der COVID-19-Pandemie (Aktualisierung vom 07.05.2020)

Klarstellungen der SwissDRG AG während der Pandemie (Version vom 08.04.2020)