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Tarif für orthopädieschuhtechnische Arbeiten (Verband Fuss & Schuh/OSMTarif)


Anwendung

 

Vergütung während des stationären Aufenthalts

gültig ab 1.1.2019:

Zur Zeit werden Produkte nach Mass und Halbfabrikate durch den SVOT (Schweizerischer Verband der Orthopädie-Techniker) oder den OSM (Verband Fuss und Schuh) direkt dem zuständigen Versicherer in Rechnung gestellt. Dies auch, wenn der Versicherte zum Zeitpunkt der Abgabe im akutsomatischen Spital weilt. Das widerspricht den Fallpauschalen, da die Produkte nach Mass und die Halbfabrikate während des stationären Aufenthaltes ausgemessen/angepasst/getragen werden auch mittels dieser Pauschale zu vergüten sind.

Das Ziel ist, dass die erwähnten Kosten durch das Kostengewicht mittels SwissDRG abgebildet werden, in die Berechnung des Basispreises SwissDRG einfliessen und nicht mehr zusätzlich vergütet werden.

Übergangsfrist:

Während einer Übergangsfrist von 3 Jahren (2019-2021) stellen die Orthopädie-Techniker und die Orthopädieschuhmachermeister ihre Rechnungen, welche Leistungen während des stationären akutsomatischen Aufenthaltes abbilden, dem Spital zu. Das Spital vergütet die Rechnung dem Orthopädie-Techniker oder dem Orthopädieschuhmachermeister gemäss gültigem SVOT-Tarif/OSM-Tarif, bucht die Rechnung auf den stationären Fall und setzt den SVOT/OSM-Rechnungsbetrag auf die SwissDRG Rechnung. Dies erfolgt analog z.B. von Primärtransporten oder nach Hause mitgegebenen Medikamenten.

Der SVOT-Tarif wird auf der Rechnung mit der Nummer 327, der OSM-Tarif mit der Nummer 326 gekennzeichnet und mit den einzelnen Tarifziffern aufgeführt. Einzige Ausnahme bilden die Kapitel 06 "Prothetik" und 07 "Prothesenpassteile" SVOT und das Kapitel 14 "Prothetische Innenschuhe" OSM. Das bedeutet, dass die Tarifziffern 6000.000-7000.xxx weiterhin vom Orthopädie-Techniker (SVOT), die Tarifziffern 14.xxx.xx (OSM) vom Orthopädieschuhmachermeister direkt der Versicherung in Rechnung gestellt werden.

FAQ


Änderungen am Tarif ab 1.10.2016

Neben Anpassungen an der Nummerierung, den Reparatur-Positionen und den Selbstbehalt-Positionen ist nun die elektronische Abrechnung möglich.

Was ändert wann?

 

1. Oktober 2016

Umstellung auf die neuen Tarif Positionsnummern. Die elektronische Rechnungsstellung ist ab diesem Zeitpunkt möglich (fakultativ). Die Verwendung der neuen Positionsnummern (Bsp. 52.413.12) inkl. Positionsnummern für den Selbstbehalt bei der Schuhabgabe ist ab diesem Datum für alle Vertragslieferanten Pflicht.

 

1. Juli 2017

Flächendeckende Einführung der elektronischen Abrechnung. Die elektronische Abrechnung ist ab diesem Zeitpunkt obligatorisch.

 

1. Oktober 2016 bis 30. Juni 2017  -  Übergangsregelung 

Während der Übergangsfrist vom 1. Oktober 2016 bis 30. Juni 2017 haben die Leistungserbringer die Möglichkeit mit den eigenen Rechnungsformularen (nicht elektronisch) oder mit den neuen Rechnungsformularen elektronisch abzurechnen.

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Tarif (Version vom 01.01.2019)

Tarif (Version vom 01.01.2019)


Lieferantenverzeichnis (Stand: 07.03.2019)